IESF stellt beim Seoul Olympic Legacy Forum 2026 ihre Vision für die Governance des Welt-E-Sports vor
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IESF stellt beim Seoul Olympic Legacy Forum 2026 ihre Vision für die Governance des Welt-E-Sports vor

IESF stellt beim Seoul Olympic Legacy Forum 2026 ihre Vision für die Governance des Welt-E-Sports vor

Die International Esports Federation hat beim Seoul Olympic Legacy Forum 2026 (SOLF 2026) ihre Vision für die Zukunft der Governance des Welt-E-Sports vorgestellt. Das Forum fand im Olympiapark statt, mit Unterstützung des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus und der Korea Sports Promotion Foundation (KSPO).

In der Olympia Hall hielt IESF-Generalsekretär Boban Totovski während der Session 2, AI and Data Shaping the Future of the Olympic Movement, einen Sondervortrag mit dem Titel The Future of Global Esports Governance and the Olympic Legacy. Er zeigte den Delegierten, dass der E-Sport und die Olympische Bewegung auf eine gemeinsame Zukunft hinarbeiten und dass eine strukturierte, rechenschaftspflichtige Governance das Fundament ist, das diese Zukunft braucht.

Der Rahmen der Veranstaltung, die angesehene Gäste aus Politik, Sport, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenbrachte, hatte für die IESF besondere Bedeutung. Achtunddreißig Jahre nachdem Seoul die Olympischen Spiele 1988 ausgerichtet hatte, kehrte der Verband in den Olympiapark des Landes zurück, in dem er 2008 gegründet wurde, und bekräftigte eine klare Botschaft zur Zukunft des Welt-E-Sports.

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Ein einheitliches Modell für einen globalen Sport

Generalsekretär Totovski zog den Motorsport als bewährten Präzedenzfall für die Zukunft der IESF heran: Die FIA fungiert als Lizenzbehörde, als Inhaberin der Weltmeistertitel und als Hüterin der Veranstaltungs-Governance in allen Disziplinen. Er schlug vor, dass der E-Sport eine vergleichbare Struktur auf drei Säulen übernimmt:

Lizenzbehörde: Anerkennung eines nationalen Verbandes pro Nation sowie Lizenzierung von Athletinnen und Athleten, Unparteiischen und Offiziellen.

Inhaberschaft an den Titeln: Titel der World Esports Championship und der Nationalmannschaften, gestützt auf Titellizenzvereinbarungen mit Publishern und kommerzielle Partnerschaften mit Veranstaltern.

Ein Regelwerk für jede Nation: einheitliche Wettbewerbs- und Teilnahmeregeln, Anti-Doping nach dem Welt Anti-Doping Code, Maßnahmen gegen Spielmanipulation und ein einziger E-Sport-Kalender über alle Kontinente hinweg.

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Gemeinsame Werte, gemeinsamer Zweck

Der Vortrag verknüpfte dieses Modell mit den Grundlegenden Prinzipien des Olympismus. Er hob drei Grundsätze hervor, die für den E-Sport unmittelbar von Bedeutung sind: Autonomie, politische Neutralität und gute Governance; Integrität, Fair Play und Athletenschutz; sowie Menschenwürde, Inklusion und Nichtdiskriminierung.

Totovski zeigte außerdem, wie die IESF die olympischen Werte Exzellenz, Respekt und Freundschaft in die Praxis umsetzt: Der Verband schafft Wege vom nationalen Wettbewerb auf die Weltbühne, vereint nationale Verbände, Athletinnen und Athleten sowie Communitys über Grenzen hinweg und stellt Fair Play und das Wohl der Athletinnen und Athleten in den Mittelpunkt des Wettbewerbs.

 „Seoul hat der Welt 1988 gezeigt, was der Sport erreichen kann, wenn sich Nationen in gutem Glauben begegnen. Wir sind heute hierher zurückgekehrt, um zu bekräftigen, dass der E-Sport diese Werte teilt: Exzellenz, Respekt und Freundschaft. Unsere Verantwortung besteht nun darin, die Governance aufzubauen, die sie schützt, damit alle Athletinnen und Athleten in jeder Nation nach einem einzigen Regelwerk und mit einem gemeinsamen Zweck antreten.“  – Boban Totovski, Generalsekretär, International Esports Federation

Die gesamte Session können Sie ansehen unter https://www.youtube.com/live/0RYqFJzSoME?si=1kqeIX4VwPS0S7Ot&t=30401.

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